Reserve - Offizier - Gemeinschaft Oldenburg

Vorträge

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02. September 2008
Referent/in: Gudera, Gert, Generalleutnant a.D.

„Auslandseinsätze der Bundeswehr, Rückschläge und Erfolge, Erkenntnisse aus verantwortlicher Führungsverwendung"

 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde und Kameraden,

Nach der langen Sommerpause findet der Augustvortrag als siebte Vortragsveranstaltung der R.O.G. im Jahre 2008 aus organisatorischen Gründen erneut abweichend von der Regel des vierten Donnerstag an einem Dienstag und dazu auch erst im September, nämlich am 02.09.2008 statt. Dazu laden wir sehr herzlich ein.

es spricht       

Generalleutnant a.D. Gert Gudera, Bonn,

am                  

Dienstag, dem 02. September 2008, um 20:00 Uhr (Ende ca. 22:00 Uhr)                          

im

Offizierheim der Henning-von-Tresckow-Kaserne, Bümmersteder Tredde 34, 26133 Oldenburg

 (vor dem Kasernentor rechts, von Tresckow-Weg; Passieren der Wache ist nicht  erforderlich. Haltestelle der Buslinie 304 direkt vor der Kaserne; nach Vortragsende Rückfahrt i. d. Stadt 22:20 Uhr, letzter Bus 23:20 Uhr)

zum Thema   

„Auslandseinsätze der Bundeswehr, Rückschläge und Erfolge - Erkenntnisse aus verantwortlicher Führungsverwendung".

 

Generalleutnant a.D. Gert Gudera hat nach dem Zusammenbruch des Warschauer Paktes in verschiedenen Verwendungen und Führungsebenen am Umbau der Deutschen Streitkräfte verantwortlich teilgenommen und gestaltend mitgewirkt. Aufsehen erregte er mit seinem vorzeitigem Ausscheiden vom Amt des Inspekteur des Heeres, weil er u.a. die Vorstellungen des damaligen Verteidigungsministers Struck über Ziele und Durchführung der Reformen und ihre Auswirkungen auf das Heer nicht verantwortlich mittragen wollte/konnte. Gudera kritisierte vor allem, dass das Heer bei der höchsten Einsatzbelastung der Teilstreitkräfte zugleich die höchsten Einsparungen hinnehmen müsse.

Damit wir den Veranstaltungssaal entsprechend vorbereiten können, melden Sie sich auch diesmal bitte möglichst an bis

Montag, 01.09.2008 unter Tel. 0441 / 38 23 42 (VdRBw).

Auch Ihre Angehörigen, Freunde und Bekannte sind uns wie immer herzlich willkommen. Ganz besonders freuen wir uns über interessierte junge Zuhörer und Gäste. Bitte geben Sie diese Einladung ggf. auch weiter.

Mit freundlichen Grüßen

L e i b e l

 

Biographie des Referenten:

Geboren am 22. Oktober 1950 in Chemnitz. Aufgewachsen mit zwei Brüdern und einer Schwester in der Kleinstadt Mittweida. Der Vater war Lehrer, geboren 1920 in Breslau. Gudera trat 1966 als Grundwehrdienstleistender in den Dienst der Bundeswehr und wurde anschließend zum Offizier der Nachschubtruppe ausgebildet. Von 1968 bis 1969 diente er als Zugführer und absolvierte anschließend bis 1973 ein Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Fachhochschule des Heeres für Maschinenwesen in Darmstadt.

1973 wurde er nach Gießen versetzt und diente dort im Nachschubbataillon 330 als Kompaniechef. Von 1977 bis 1979 absolvierte Gudera die Generalstabsausbildung an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg und war anschließend bis 1981 zuerst als Logistikoffizier (G4) im Generalstab der Panzergrenadierbrigade 13 in Wetzlar und danach als Referent im Bundeskanzleramt unter der Leitung von Manfred Lahnstein eingesetzt.

Von 1981 bis 1982 besuchte er eine Generalstabsausbildung am britischen Staff College in Camberley und war danach bis 1985 Generalstabsoffizier für Planung und Organisation beim III. Korps in Koblenz. Danach wurde er nach Bad Mergentheim versetzt und kommandierte bis 1987 das dortige Nachschubbataillon 12. Von 1987 bis 1988 war Gudera Referent im Planungsstab des Bundesministeriums der Verteidigung unter Bundesminister Manfred Wörner und anschließend bis 1989 Adjutant des Inspekteurs des Heeres, Generalleutnant Henning von Ondarza.

Von 1989 bis 1991 war Gudera als Abteilungsleiter für Logistik im Wehrbereichskommando V in Stuttgart eingesetzt. Anschließend übernahm er vom 1. April 1991 bis zum 31. März 1993 die Panzerbrigade 36 in Bad Mergentheim. Nach diesem Truppenkommando wurde er abermals nach Bonn ins Verteidigungsministerium versetzt und diente dort bis 1996 als Unterabteilungsleiter für Personalangelegenheiten. Am 1. Oktober 1996 übernahm Gudera, inzwischen zum Generalmajor ernannt, die 7. Panzerdivision in Düsseldorf. In dieser Verwendung war er zugleich bis zum September 2000 Befehlshaber im Wehrbereich III. In dieser Verwendung war er zwischen Dezember 1997 und Juni 1998 in Sarajewo auch als Chef des Stabes der NATO-Stabilisierungskräfte unter dem Kommando des US-amerikanischen Generals Eric K. Shinseki in Bosnien und Herzegowina eingesetzt.

Am 1. Juli 2000 übergab er die 7. Panzerdivision an Generalmajor Jürgen Ruwe und trat zum 1. Oktober in Bonn als Generalleutnant den Posten des stellvertretenden Inspekteurs des Heeres an. Bis zum 28. März 2001 war er Stellvertreter von Helmut Willmann, dem er auf dem Posten nachfolgte. Von dieser Verwendung trat Gudera am 3. März 2004 zurück und ging vorzeitig in den Ruhestand.

Generalleutnant a. D. Gert Gudera ist verheiratet und hat zwei Söhne.


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